Ani und MIki

Ani, weiblich, kastriert,

geimpft, geb. ca. 03/2024

 

Miki, männlich, kastriert,

geimpft, geb. ca. 03/2024

 

 

Aufenthaltsort: Sofia, Bulgarien

Haltung: Keine Vermittlung in Einzelhaltung, Vermittlung als Paar,

reine Wohnungshaltung (ohne Freigang)

FIV-Test: negativ

FeLV-Test: negativ

Handicaps: keine

Verträglich mit 

- Kindern: ja

- Katzen: ja

- Hunden: nein

Tierschützerin: Homless Cats Sofia

 

 

                                                                

 

 

17. März 2025

Ani und Miki sind eine Schwester und ein Bruder. Sie wurden am 20.03.2024 geboren. Sie sind entwurmt, geimpft und gesund. Sie sind sehr sozial mit Katzen, sehr sozial mit Hunden und sehr sozial mit Menschen.

 

Katzengeschichte:

Es war spät, die Luft noch schwer vom frühen Märzregen. Unter dem orangefarbenen Schein der Straßenlaternen versammelten sich die streunenden Katzen wie üblich mit verschlafener Anmut und warteten auf ihr abendliches Katzenfutter. Ich kniete nieder und begann, Futter in ihre Näpfe zu schütten. Sie umkreisten geduldig meine Knöchel.

Dann sah ich eine kleine, dünne Fremde, grau wie Nebel. Sie fauchte und stieß andere beiseite, getrieben vom Hunger. Die anderen ließen sie ungehindert, wissend, dass es genug geben würde. Ich sah ihr zu, wie sie das Futter vor sich verschlang. Sie hatte feuchtes Fell und grimmige Augen. Am nächsten Abend kam sie wieder. Diesmal legte ich einen frischen Beutel in ihren Napf und streckte langsam die Hand aus. Meine Finger strichen über ihren Rücken, dünn unter dem Fell. Sie erstarrte kurz, doch der Hunger siegte, und sie ließ sich streicheln. Ich bemerkte ihren hängenden Bauch. Sie hatte vor Kurzem entbunden. Mir wurde ganz übel. Die Nächte wurden kälter. Würden ihre Babys überleben oder wie die meisten so früh dem Hunger, der Kälte und den Krankheiten erliegen? Ein paar Wochen vergingen; sie kam immer wieder, wurde jedes Mal stärker und ruhiger. Doch dann, plötzlich, verschwand sie. Eine Nacht, zwei, drei. Jede Abwesenheit verstärkte meine Angst, wenn ich mir vorstellte, wie sie und ihre Babys still und unbemerkt irgendwo dahinschwanden. In der vierten Nacht war sie immer noch nicht zurückgekehrt. Plötzlich sah ich Alex – eine vertraute, sanfte Katze – aus dem Schatten nahe den Autoreifen kommen. Etwas Kleines baumelte vorsichtig aus ihrem Maul. Sie blieb zu meinen Füßen stehen, senkte den Kopf und ließ sanft ein winziges, zerbrechliches Kätzchen los, nicht größer als meine Handfläche. Dann drehte sie sich lautlos um und verschwand wieder, um Augenblicke später mit einem anderen zurückzukehren. Zwei kostbare Leben zitterten vor mir. Vorsichtig hob ich sie mit klopfendem Herzen hoch. Sie fühlten sich unglaublich leicht und kälter an, als sie sein sollten. Ihre Mutter musste den gnadenlosen Märznächten zum Opfer gefallen sein und sie allein und zitternd zurückgelassen haben. Alex hatte es gewusst und mir ihr Überleben anvertraut. Ich wusste, dass die Überlebenschancen dieser kleinen Quietscher ohne ihre Mutter gering waren. Doch Tag für Tag, Nacht für Nacht tranken sie pflichtbewusst ihre warme Katzenmilch und drückten ihre winzigen Körper an die beheizten Wasserflaschen, die ich sorgfältig in ihre Betten gelegt hatte. Nach anstrengenden Wochen öffneten sich endlich ihre Augen. Bald darauf begannen sie, selbstständig zu fressen. Monate vergingen, und die Kätzchen, die jetzt Ani und Miki hießen, tollten fröhlich durch den sonnendurchfluteten Raum, geliebte Gefährten meiner übrigen Katzen- und Hundebewohner. Während ich sie beobachtete, musste ich oft an ihre Mutter denken – eine namenlose Streunerin, die mir kurzzeitig vertraute.

 

Katzencharakter:

Ani teilt gerne das Kissen ihres Menschen, ihr sanfter Atem verschmilzt sanft mit der Nacht. Miki schmiegt sich eng an sie.

Tagsüber spielen sie zusammen, tummeln sich sanft über den Boden und tummeln sich oft zwischen älteren Katzen, die sie geduldig beobachten. Sie begrüßen jede Pfote sanft, laden zum Spielen ein und sind immer freundlich. Später, wenn sie müde und zufrieden sind, kehren Ani und Miki gerne ins Bett ihres Menschen zurück und ruhen Seite an Seite, eingehüllt in eine stille Freude, die den Raum wie Sonnenlicht erfüllt.

Wenn Sie Ani und Miki ein liebevolles Zuhause schenken möchten, bewerben Sie sich hier! Bei Fragen hier klicken!